NEUESTER SONG
01
EIGENE SONGIDEEN · UMGESETZT MIT KI
Musik über eine Zeit,
die aus dem Takt geraten ist.
Eigene Songideen über Mensch und Maschine, Fortschritt und Verlust, Hoffnung und Widerspruch – mit künstlicher Intelligenz musikalisch umgesetzt.
DIE SAMMLUNG
Songs zwischen
Gegenwart und Zukunft
Gesellschaftskritische Texte, ungewöhnliche Klangexperimente und instrumentale Reisen – ohne festes Genre und ohne Anspruch auf gefällige Antworten.
22 Songs · 25 Versionen
NEUESTER SONG
01
02
Roboter
03
Totenmesse
04
So Worn Out
05
What Do You Want?
06
14. Jahrhundert
07
Licht weg
08
Kauf es nicht!
09
Online gewesen
10
Soon
11
Joy
12
K-ta V-ro
13
Between
14
AGI
15
Luminal Drift
16
Vah-Roo-Kah
17
Quantum Dreamwave
18
Signal in the Noise
19
App App App
20
Die vier Kränkungen
21
Immer dabei
22
Profit
SO ENTSTEHT EIN SONG
Von der ersten Idee bis zur fertigen Version.
KI ist für mich kein Knopf, der auf Anhieb einen fertigen Song liefert. Am Anfang stehen eigene Gedanken, Aussagen und Vorstellungen. Danach entsteht der Song in mehreren Schritten – mit KI als Werkzeug, aber mit vielen Entscheidungen, Korrekturen und Überarbeitungen von Hand.
Die Aussage kommt zuerst.
Ich sammle alles, was später im Text vorkommen soll: das Thema und die eigentliche Aussage des Songs, einzelne Gedanken, markante Wörter, Formulierungen, Reime oder schon ganze Zeilen. Wenn ich bereits eine Vorstellung vom Refrain habe, gehört auch sie dazu. Entscheidend ist zunächst nicht die perfekte Form, sondern dass alle wichtigen Ideen festgehalten sind.
Aus den Ideen wird ein Rohtext.
Diese Sammlung gebe ich an eine gute Text-KI. Sie soll daraus einen ersten vollständigen Songtext entwickeln. Das Ergebnis ist für mich noch kein fertiger Text, sondern eine Arbeitsgrundlage, in der meine ursprünglichen Gedanken erstmals zu Strophen, Refrain und einem zusammenhängenden Ablauf verbunden werden.
Der Text wird mehrfach nachgeschärft.
Den ersten Entwurf überarbeite ich anschließend selbst – meistens mehrmals. Reime klingen oft noch holprig, manche Zeilen sind zu lang, andere zu beliebig oder treffen die gewünschte Aussage nicht genau genug. Ich ändere Wörter, Rhythmus, Reime und Formulierungen so lange, bis der Text für mich inhaltlich und sprachlich funktioniert.
Jetzt bekommt der Song seinen Klang.
Danach beschreibe ich möglichst genau, wie ich mir die Musik vorstelle: Genre und Grundstimmung, Tempo, Instrumentierung, Gesangsstil und Aufbau. Soll es Rock sein, nur Stimme und Gitarre oder etwas völlig anderes? Soll es Pausen oder Instrumentalteile geben? Welche Instrumente sollen vorkommen – und welche ausdrücklich nicht?
Musik und Worte müssen zusammenpassen.
Songtext und Stilbeschreibung gebe ich anschließend noch einmal an eine KI. Dabei lasse ich prüfen, ob der geplante Musikstil wirklich zum Text passt und wo er angepasst werden sollte – zum Beispiel bei Tempo, Intensität, Dynamik, Pausen oder Instrumentierung. So entsteht aus der ursprünglichen Klangidee eine konkretere Vorgabe für genau diesen Text.
Der erste Song ist fast nie der fertige.
Erst jetzt gehen Text und Stilvorgabe in eine Musik-KI. Die erste Version enthält fast immer Stellen, die nicht passen: Aussprache, Betonung, Melodie, Arrangement oder einzelne Übergänge. Dann folgen neue Versionen und gezielte Korrekturversuche. Wenn die KI nach mehreren Änderungen eher schlechter als besser wird, beginne ich mit einem neuen Chat und den bisherigen Vorgaben noch einmal von vorn. Meist entsteht der fertige Song nach ungefähr drei bis zehn Versionen. Trotz aller Korrekturen ist es mir bisher allerdings noch nicht gelungen, einen einzigen Song völlig fehlerfrei zu erzeugen.
ÜBER DAS PROJEKT
Die Idee beginnt beim Menschen.
KI wird zum Instrument.
Jeder Song auf dieser Seite beginnt mit einem Gedanken, einem Thema oder einer Stimmung. Daraus entstehen Texte, musikalische Konzepte und Bildideen, die mithilfe künstlicher Intelligenz umgesetzt und weiterentwickelt werden.
Die Sammlung folgt keinem festen Genre. Sie reicht von ruhigen, nachdenklichen Songs über gesellschaftskritische und dystopische Stücke bis zu experimenteller und instrumentaler Musik. Entscheidend ist nicht, ob ein Lied in eine Schublade passt, sondern ob es etwas auslöst.